Wer mehrere hundert Euro für eine Kaffeemaschine ausgibt, erwartet nicht, dass sie irgendwann unangenehm riecht. Und trotzdem passiert es – auch bei Jura.
Das hat nichts mit der Qualität des Geräts zu tun. Es hat mit dem zu tun, was jede Kaffeemaschine tut: Kaffee brühen, Feuchtigkeit erzeugen, Rückstände hinterlassen.
Was Jura-Besitzer häufig berichten
Der häufigste Geruch bei Jura-Geräten kommt aus dem Auffangbehälter oder dem Kaffeesatz-Behälter. Beide werden bei intensiver Nutzung schnell voll – und wer sie nicht regelmäßig leert und reinigt, hat schnell einen säuerlich-muffigen Geruch.
Jura-Geräte haben zudem eine sehr gut abgedichtete Konstruktion, was bedeutet: Gerüche, die sich innen entwickeln, kommen konzentriert heraus, wenn man die Schubfächer öffnet.
REINIGUNGSPRODUKTE
Welche Mittel gegen Geruch wirklich helfen
Entkalker, Reinigungstabs und Wassertank-Pflege – zusammengestellt von Markus Brenner, geprüft für alle gängigen Kaffeemaschinen.
Reinigungsprogramme konsequent nutzen
Jura empfiehlt für seine Geräte spezifische Reinigungstabletten und -programme. Diese sind nicht optional – sie sind für die Langzeitpflege der Geräte ausgelegt.
Wer stattdessen Fremdprodukte verwendet oder die Programme selten startet, merkt das irgendwann am Geruch.
Wann der Kundendienst sinnvoll ist
Jura bietet einen eigenen Pflegeservice an. Bei Geräten, die trotz regelmäßiger Pflege riechen, ist eine professionelle Reinigung ab und zu sinnvoll – besonders bei älteren Geräten, bei denen Dichtungen und interne Teile langsam altern.
Das ist kein Versagen des Geräts. Es ist normaler Verschleiß.

Markus Brenner beschäftigt sich seit Jahren mit der Pflege und Reinigung von Kaffeemaschinen. Als überzeugter Kaffeetrinker kennt er das Problem aus eigener Erfahrung: Schlechte Gerüche, die den Genuss verderben – und wie man sie wirklich loswird. Auf kaffeemaschine-stinkt.de teilt er sein Wissen verständlich und praxisnah.